Tschüss Facebook

Es ist ja was dran: Wir finden (Meinungs-)Monopole irgendwie nicht gut und machen gleichzeitig mit. Auch wenn die Organisationsgärtner vorsichtig formuliert nicht gerade inflationär auf Facebook aktiv waren, hören wir jetzt auf, die Plattform auch noch aktiv zu füttern. 

 

Heute Morgen las ich von Martin Andree (Co-Autor des "Atlas der digitalen Welt", passenderweise im Welt-Feuilleton) einen Satz, den ich erst durchaus witzig fand und der mir dann doch etwas im Hals stecken blieb. Angesichts der Geschehnisse um die Facebook-Whistleblowerin Frances Haugen stellt er die Frage in den Raum, ob man bei vergleichbaren Erkenntnissen im Falle von beispielsweise McDonald´s auch rufen würde: "Skandal! Geheime Interna belegen: Management wusste schon seit Jahren, dass Burger dick machen." Mit diesem Satz wird einem mal wieder vorgeführt, dass man natürlich vor dem Offensichtlichen aus subjektiv durchaus plausiblen Gründen auch die Augen verschließen kann. Und wenn wir das kollektiv tun, hat das halt seinen Preis. Wer sich also wundern sollte, dass wir plötzlich bei Facebook verschwunden sind: Wir haben mal die Augen aufgemacht ;-)

(TF)

Bild: Unsplash, Renee Fisher

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